Dieser Beitrag ist kein klassischer Blogartikel mit Projektvorstellungen oder Neuigkeiten aus dem Betrieb.
Er ist eher ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr – und ein bewusster Blick nach vorne.

Die Zeit zwischen den Jahren tut uns jedes Jahr gut:
Etwas Abstand, etwas Ruhe.
Ein Übergang vom alten ins neue Jahr.


Rückblick – hinter den Kulissen

Zum Abschluss des letzten Jahres hatten wir noch unsere Weihnachtsfeier.
Und die war wirklich sehr gelungen.

Entspannt, herzlich, viel gelacht – genau so, wie wir auch im Alltag miteinander arbeiten.
Für mich immer wieder ein schöner Moment, wenn man merkt, was für eine tolle Truppe da zusammenkommt.

Ein festes Ritual zum Jahresende ist bei uns auch das gemeinsame Plätzchenbacken der Frauen
in unserer Familie.

Darauf freuen sie sich jedes Jahr – und die Männer gehen in dieser Zeit besser aus dem Weg  🙂

Zwischendurch sieht es aus wie ein kleines Schlachtfeld:
Mehl überall, Bleche auf allen Flächen.
Und dann, fast wie von Zauberhand, ist plötzlich wieder alles sauber.

Dafür stehen am Ende unzählige Sorten auf dem Tisch –
und das ganze Haus riecht herrlich nach Weihnachten.


Ordnung zum Jahresabschluss

Auch im Betrieb wird es zum Jahresende bewusst ruhiger.
Diese Zeit nutzen wir jedes Jahr, um aufzuräumen und sauber abzuschließen.

Werkstatt und Lager werden durchgegangen, Fahrzeuge grundgereinigt und neu sortiert,
Material und Abläufe geprüft.
Die Weihnachtsfahne wird aufgehängt, letzte Dinge erledigt –
und dann schließen wir das Jahr ordentlich ab.

Das gehört für uns genauso dazu wie die eigentliche Arbeit übers Jahr.


Ein persönliches Highlight

Sportlich war im letzten Jahr bei unseren Kindern einiges los:

Jakob hat einen richtig starken Triathlon absolviert –
und das mit einer sehr guten Zeit, obwohl er aktuell einiges an Muskelmasse mit sich herumträgt.

Marie hat danach ihren ersten HYROX-Wettkampf gemacht –
und das deutlich unter ihrer Wunschzeit.

Als nette Nebenwirkung gab es direkt noch einen Waschbrettbauch dazu  😉

Bei beiden Wettkämpfen war ich aufgeregter als bei meinen eigenen sportlichen Aktionen.
Nach solchen Tagen ist meine Stimme regelmäßig hin – weil ich so viel mit fiebere und anfeuere.

Aber genau das macht es für mich aus.
Es ist einfach schön zu sehen, wenn die eigenen Kinder ähnliche Leidenschaften entwickeln.


Jahresstart – wie wir planen

Diese ruhige Zeit zwischen den Jahren genießen Anke und ich sehr.
Bevor es wieder richtig losgeht, setzen wir uns zusammen und planen erst einmal den neuen Kalender.

Alle wichtigen geschäftlichen Termine und die großen privaten Dinge kommen zuerst rein.
So liegen erst die großen Steine im Kalender.
Die kleineren Sachen lassen sich dann gut drumherum planen – und der Alltag füllt sich danach von selbst.
Das hat sich für uns bewährt.

Danach nehmen wir uns bewusst Zeit, um auf das letzte Jahr zurückzuschauen,
Dinge einzuordnen und das neue Jahr in Ruhe weiter zu planen.

Ohne Termindruck. Ohne Hektik.
So starten wir am liebsten ins Jahr.


Ein Gedanke zum Schluss

Zum Jahresende wird mir immer wieder eines bewusst:
Die Herausforderungen hören eigentlich nie auf.

Entweder man bekommt sie auf der gleichen Ebene wie im letzten Jahr –
oder man entwickelt sich weiter und bekommt neue Herausforderungen auf einer neuen Ebene.

Dieser Gedanke beruhigt mich.
Wenn man es als einen Kreislauf sieht, der nie wirklich endet, nimmt das viel Druck raus.

Es geht nicht darum, irgendwann „fertig“ zu sein.
Sondern darum, weiterzugehen, dazuzulernen und die nächsten Aufgaben anzunehmen –
egal auf welcher Stufe.

Vielleicht ist das auch für Sie ein interessanter Gedanke zum Jahresstart.

Wir wünschen Ihnen eine entspannte Zeit im neuen Jahr, gute Gespräche,
etwas Abstand vom Alltag und einen richtig guten Start in das, was vor Ihnen liegt.